Archiv der Kategorie: Aktuelles

Qualitätszirkel 09/2018

Qualitätszirkel 09/2018

Der Qualitätszirkel im September 2018 war insbesondere auf Grund der Themen- und Referentenauswahl gut besucht. Knapp 35 Ärztinnen und Ärzte fanden sich zur Veranstaltung zum Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft, Asthma bronchiale im Kindesalter und Medikamententherapie in Schwangerschaft und Stillzeit in der Kapelle des Klinikums ein.

Vielen Dank an dieser Stelle an unsere 3 Referenten, Herrn Dr. Hielscher als Chefarzt der Gynäkologie, Herrn Dr. Frenzke als Chefarzt der Kinderklinik und Herrn Dr. Hülsmeyer als Leiter der Zentralapotheke jeweils am Klinikum Lüdenscheid.

Wanderung am 19.09.2018

Die geplante Wanderung am 19.09.2018 von Schloss Neuenhof zum Piepersloh muss leider aus organisatorischen Gründen auf das Frühjahr 2019 verschoben werden.

Eine neue Einladung wird erfolgen.

Ihr Vorstand des Ärztevereins Altena-Lüdenscheid e.V.

Vertreterversammlung wählt Dr. Gerhard Nordmann zum neuen 1. Vorsitzenden der KV Westfalen-Lippe

Vertreterversammlung wählt Dr. Gerhard Nordmann zum neuen 1. Vorsitzenden der KV Westfalen-Lippe

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat einen neuen 1. Vorsitzenden: Die Vertreterversammlung wählte heute Dr. med. Gerhard Nordmann, Augenarzt aus Unna, mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Dr. med. Wolfgang-Axel Dryden. Dr. Dryden hatte im Februar 2018 erklärt, seinen Vorstandsvertrag zum 31. März 2019 zu kündigen. Damit er bis dahin nicht als „1. Vorsitzender auf Abruf“ wahrgenommen werde, stellte er seinen Chefposten nun bereits vor seinem endgültigen Ausscheiden aus dem Vorstand zur Verfügung. Der KVWL-Vorstand besteht somit weiterhin aus Dr. Nordmann, Dr. Dryden und Betriebswirt Thomas Müller; ab sofort allerdings mit Dr. Nordmann an der Spitze.

Er werde sich mit großem Engagement dafür einsetzen, dass die KVWL eine Innovations-KV bleibe, versprach Dr. Nordmann nach seiner Wahl zum 1. Vorsitzenden. Dafür seien zwei Faktoren wichtig: „Erstens müssen wir gesprächsbereit bleiben. Ob Berufsverband, Landesregierung, Krankenkasse oder Bürgermeister – allen potenziellen Partnern müssen wir das Gefühl vermitteln, ,mit denen kann man reden‘ und ,mit der KVWL geht was‘. Und zweitens müssen wir die PS dann natürlich auch auf die Straße bringen.“ Dr. Nordmann: „Kooperativ, effizient und innovativ – das soll der Markenkern unserer KV sein!“

Überhaupt kein Verständnis zeigte der frisch gewählte 1. Vorsitzende der KV Westfalen-Lippe für Pläne der Berliner Gesundheitspolitiker von Union und SPD, wonach niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten künftig mehr Sprechstunden und eine umfassendere Notfallversorgung anbieten sollen als bisher – ohne dass diese Mehrarbeit vergütet würde. Von jedem Hausarzt, jedem Facharzt und jedem Therapeuten fordere die Große Koalition ein Stück mehr Leistung ein: mehr Verfügbarkeit, schnellere Termine, mehr Behandlung. „Dass die allermeisten Vertragsärzte 50 Stunden und mehr in der Woche für ihre Patienten da sind, wird von der Politik schlicht ignoriert. Dass die Wartezimmer auch in den Großstädten – die doch als überversorgt gelten – proppenvoll sind, will keiner sehen. Dass das ungebremste Konsumentenverhalten vielleicht auch etwas mit fehlender Patientensteuerung im System zu tun hat, wird ausgeblendet“, kritisierte Dr. Nordmann. Es sei eben viel einfacher, den Ärzten und Psychotherapeuten per Gesetz vorzuschreiben, noch eine Schippe drauf zu legen, monierte der KVWL-Vorsitzende und betonte: „Eine Ausweitung der Leistungen ohne finanziellen Ausgleich durch die Krankenkassen lehnen wir ab!“

Gesundschau der Märkischen Kliniken August 2018: Syphilis vorbeugen

Gesundschau der Märkischen Kliniken August 2018: Syphilis vorbeugen

In einem aktuellen Beitrag zeigt Frau Dr. Dorothee Dill, Chefärztin der Hautklinik am Klinikum Lüdenscheid und stv. Vorsitzende des Ärztevereins die Vorbeugungs- und Therapiemöglichkeiten einer Syphilis-Erkrankung auf.

Ein Thema was in den letzten Jahren wieder deutlich auf dem Vormarsch ist!

Schaut vorbei!

Pressemitteilung: Hautschutz von Kindheit an

Informationsveranstaltung zum Thema Hautkrebsprävention im Kindergarten

Hautschutz von Kindheit an

Lüdenscheid – 12.07.18

Es ist im Sommer schnell passiert – Kinder spielen bei schönem Wetter stundenlang im Freien und kommen am Abend mit einem Sonnenbrand nach Hause. Dies ist besonders gefährlich, da Sonnenbrände in der Kindheit einen wesentlichen Risikofaktor für Hautkrebs darstellen. Worauf Erzieher und Eltern achten sollten, damit die Kleinen nicht zu viel Sonne erwischen, erklärte am vergangenen Dienstag Max Tischler, Assistenzarzt der Hautklinik am Klinikum Lüdenscheid. Der Vortrag zum Thema „Aktiv vorbeugen vor Hautkrebs: schützt Eure Kinder!“ fand im Rahmen der „EuroMelanoma Kampagne 2018“ statt, die unter der Schirmherrschaft der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen steht.

19 Erzieherinnen und Erzieher heimischer Kindergärten, die für über 800 Kinder in Lüdenscheid und Umgebung verantwortlich sind, folgten der Einladung zum Vortrag und erhielten neben einem Überblick zum Thema UV-Strahlung und Hautkrebs viele praktische Tipps zum richtigen Hautschutz bei Kindern. So erfuhren die Teilnehmer, dass die benötigte Menge an Sonnencreme oft zu gering eingeschätzt wird. Als Faustregel empfahl Referent Max Tischler vier Esslöffel Sonnencreme pro Anwendung. Diese muss selbstverständlich gleichmäßig auf allen Stellen des Körpers aufgetragen werden. „Gerade die Oberseiten der Hände und der Rücken sind Stellen, die oft vergessen werden“, weiß der Experte der Hautklinik.

Auch sollten Kinder am besten bereits 30 Minuten, bevor Sie in die Sonne gehen, eingecremt werden. Neben dem gründlichen Eincremen ist zudem auch ein textiler Sonnenschutz wichtig. Hüte mit einer großen Krempe bieten zum Beispiel Schutz für die Ohren, den Nacken und die Schultern der Kinder.

Am Ende des Vortrags gab es noch genügend Zeit für die Fragen der Gäste. Diese interessierte zum Beispiel, wie lange die Wirkung von Sonnencreme vorhält.  Ist Sonnenschutz-Spray so wirksam wie Sonnencreme? Und welche unterschiedlichen Wirkungsweisen haben Cremes und Sprays? Dr. Dorothee Dill, Direktorin der Hautklinik am Klinikum Lüdenscheid und Max Tischler freuten sich über das große Interesse der Besucher und sehen die Aufklärungsarbeit als wichtigen Schritt im Kampf gegen Hautkrebs an:

„Es reicht bereits aus, ein paar Dinge zu beachten, um das Hautkrebsrisiko beträchtlich zu senken“, so Dr. Dill.

Sonnenschutz-Schulung für Kindergärten im Märkischen Kreis

Sonnenschutz-Schulung für Kindergärten im Märkischen Kreis

Frau Dr. Dill und Max Tischler haben den Beginn des Sommer genutzt, die heimischen Kindergärten in punkto Sonnenschutz im Rahmen der EUROMELANOMA Kampagne zu schulen. Das Interesse war groß, sodass insgesamt 17 Einrichtungen des Märkischen Kreises mit über 800 anvertrauten Kindern dabei waren.

Themen wie „Wie viel Sonnencreme brauche ich?“, textiler Sonnenschutz, „wie häufig muss ich die Kinder eincremen“ wurden nach einem kurzweiligen Vortrag beantwortet.

Eins steht fest: Auch im nächsten Jahr wird es eine ähnliche Veranstaltung geben!